Sudetendeutsche Hütte (2.650 m)

DAV Sektion Schwaben/Granatspitzgruppe


Die Sudetendeutsche Hütte ist eine kleine aber feine Hütte inmitten der Dreitausender der Granatspitzgruppe. Sie ist ebenfalls eine Stützpunkthütte der 8-tätigen Glocknerrunde (rund um den Großglockner). Ein kleiner von Schmelzwasser gespeister Bergsee direkt neben der Hütte lädt nach einer anstrengenden Bergtor  zum erfrischen der Füße ein. Rund um die Hütte gibt es interessante Dreitausender zu besteigen, aber auch kleine Klettertouren und viele Rundwege um die Gipfel machen die Hütte zu einem interessanten Stützpunkt, um dort auch mehrere Tage zu verweilen.

Die neuen Hüttenwirtsleute Caro Freisleben und Felix Meier kredenzen allen Besuchern einen kulinarischen Genuss und freuen sich auf die erste Hüttensaison im Sommer 2017

 

Pächter Sudetendeutsche Hütte:

 

Caro Freisleben und Felix Meier

Telefon Hütte. 0043/(0)720/347802

Telefon außerhalb der Saison: 0049/(0)9409/3170434

 

Mail: sudetendeutschehuette@alpenverein-schwaben.de

 

www.sudetendeutsche-huette.de oder

 

www.alpenverein-schwaben.de

Hüttensteckbrief:

 

 

 

        Alpenvereinshütte der Kategorie I, alpine Schutzhütte, DAV Sektion Schwaben.

 

        Sonnenterrasse, 2 Gaststuben mit jeweils 30 Plätzen, Waschräume und eine Dusche mit Warmwasser.

 

        Übernachtungsmöglichkeiten in 23 Zimmerlagern, 20 Bergsteigerlagern und 12 Schlafplätzen im Winterraum (im Winter geöffnet, Selbstversorgung)

 

        Öffnungszeiten: im Sommer von Mitte Juni bis Mitte/Ende September, je nach Wetterlage (bitte vorher anfragen); im Winter geschlossen

 

 

 

Wie kommt man zu uns:

 

 

 

        von Matrei in Osttirol: Von Matrei auf der Fahrstraße nach Hinterburg bis Glanz (Parkplatz 1.545 m) Über Glunzer Berg, Edelweißwiesen und Steineralm (1.909 m) zur Hütte; Gehzeit: ca. 4 – 5 Stunden.

 

        von der Felbertauernstraße: Vom Felbertauernstüberl (1.160 m) zur Steineralm (1.909 m) und weiter zur Hütte; Gehzeit: ca. 4 Stunden.

 

        vom der ehemaligen Landeggsage (1.515 m): Nördlich von Matrei (km 10,5 der Felbertauernstraße) über den Dr.-Karl-Jirsch-Weg zur Oberen Taxachalm (1.662 m), nun zur Keßleralm (1.923 m) und über die Nussingscharte (2.739 m) zur Hütte; Gehzeit: ca. 4,5 Stunden.

 

        von Kals am Großglockner: Mit der Bergbahn Kals-Großdorf zur Bergstation Adler Lounge (2.405 m). Zum Kals-Matreier-Törl (2.207 m) und auf dem Sudetendeutschen Höhenweg zum Hohen Tor (2.477 m) und über die Dürrenfeldscharte (2.823 m) zur Hütte; Gehzeit: ca. 4,5 Stunden

 

 

 

Tourenmöglichkeiten:

 

 

 

        Übergang zum Matreier Tauernhaus: Bergwanderung über den Dr.-Karl-Jirsch-Weg in ca. 5 Stunden.

 

        Übergang zur Rudolfshütte: Lange Bergtour über den Gradetzsattel (2.826 m) und den Silesia Höhenweg zur Hütte in ca. 7 – 8 Stunden.

 

        Übergang zum Kalser Tauernhaus: Über den Gradetzsattel (2.826 m) in ca. 4 Stunden.

 

        Übergang zum Kals-Matreier-Törl-Haus: Über den Sudetendeutschen Höhenweg auf die Dürrenfeldscharte (2.823 m) in ca. 4 Stunden.

 

 

 

Rundtouren:

 

 

 

  Kalser Runde: Gradetzsattel (2.823 m)  - Kalser Tauernhaus (1.755 m) – Dorfer Tal – Daberklamm – Spöttling Taurer (1.521 m) – Kals-Großdorf (1.336 m) – Kalser Höhenweg  Hohes Tor (2.477 m) – Dürrenfeld (2.706 m) – Dürrenfeldscharte (2.823 m) – Sudetendeutsche Hütte; Gehzeit: ca. 10 – 11 Stunden.

 

  Matreier Runde: Steineralm (1.909 m) – Glanz (1.545 m) – Matrei in Osttirol (975 m) – Goldriedbahn – Bergstation Goldried (2.150 m) – Panoramaweg – Kals-Matreier-Törl (2.207 m) – Sudetendeutscher Höhenweg  - Kalser Höhe (2.434 m) – Hohes Tor (2.477 m) – Dürrenfeld – Dürrenfeldscharte (2.823 m) – Sudetendeutsche Hütte; Gehzeit: ca. 9 Stunden

 

  Almenrunde: Dr.-Karl-Jirsch-Weg – Nussingscharte (2.739 m) – Keßleralm (1.923 m) – Hainzer Weg – Hoanzeralm (1.770 m) – Steineralm (1.909 m) – Sudetendeutsche Hütte; Gehzeit: ca. 6 Stunden.

 

 

Klettertouren:

 

 

 

        Gradötz (3.063 m): Kletterei über den Nordgrat (II+); Aufstieg: ca. 1 Stunde.

 

        Vorderer Kendlspitz (3.088 m): Klettertour über den Südwestgrat (III); Aufstieg: ca. 2,5 Stunden.

 

        Nussing (2.991 m): Klettertour (III+); Aufstieg: ca. 2,5 Stunden.

 

 

 

 

 

Gipfelziele:

 

 

 

        Wellachköpf (3.037 m/3.110 m/3.117 m): Alpine Bergwanderung auf dem Karl-Schöttner-Weg über den breiten Bergrücken der Wellachköpf; Gehzeit: ca. 1,5 Stunden.

 

        Kleiner Muntanitz (3.192 m): Wie oben, über die Wellachköpf und weiter zum Gipfel; Gehzeit: ca. 2 Stunden.

 

        Großer Muntanitz (3.232 m): Wie oben zum kleinen Muntanitz. Dann leichtes Klettergelände, teils Drahtseilsicherungen (Schwierigkeitgrad II); Gehzeit: ca. 1,5 Stunden.

 

        Gradetzspitz/Gradötz (3.063 m): Über den Sudetendeutschen Höhenweg Richtung Dürrenfeldscharte bis zur Abzweigung (2.750 m), dann über Blockwerk zum Gipfel; Gehzeit: ca. 1,5 Stunden.

 

        Vorderer Kendlspitz (3.088 m): Alpine Bergwanderung über den Sudetendeutschen Höhenweg auf die Dürrenfeldscharte (2.823 m) und weiter bis in die Scharte zwischen Vorderem und Hinterem Kendlspitz. Dann über teils mit Drahtseilen gesicherten Felsgrat (I) zum Gipfel; Gehzeit: ca. 2 Stunden.

 


Karl-Jirsch-Weg zur Sudetendeutschen Hütte


Dr.-Ing. Karl Jirsch, Obmann der Sektion Teplitz, war 1937 am Langkofel tödlich verunglückt. Eine Gedenktafel durch die DAV-Sektion Sudeten wurde an der Nussingscharte gesetzt.

 

Gehzeit: Matreier Tauernhaus – Sudetendeutsche Hütte 5 Stunden, 14 km Weglänge

 

Vom Matreier Tauernhaus dem Tauerntalwanderweg in Richtung Matrei folgend. Vorbei an den Schildalmen und nach Überquerung des Tauernbachs leicht ansteigend zum Parkplatz Landeckwald der Felbertauernstraße. Kurz darauf auf die alte Straße abbiegen und leicht fallend bis oberhalb der Unteren Taxer Alm gehen (nicht dem Tauerntalwanderweg folgen). Kurz auf der Felbertauernstraße zurückgehen, ehe der Weg 502 B beginnt. Dem Fahrweg steil aufwärts zur Oberen Taxachalm (1.662 m) folgen. Nun in munterer Steigung und Hangquerung hinüber zu den Hütten der Keßleralm (1.923 m). Ab hier beginnt der schweißtreibende Aufstieg über die „Bachtröger“ in unzähligen Serpentinen hinauf zur Nussingscharte (2.739 m). Unschwer hinunter zur aussichtsreich gelegenen Sudetendeutschen Hütte (Übernachtungsmöglichkeit).